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Unsere Verfahren

Für jedes Projekt das richtige Verfahren.

Egal ob Spundwand pressen, bohren, vibrieren oder rammen, wir sind die Experten im Norden für jedes Projekt. Mithilfe moderner Einbringhilfen und fundierter Erfahrung im Spezialtiefbau sorgen wir für sichere, erschütterungsarme und wirtschaftliche Lösungen. Auch unter anspruchsvollen Bedingungen.

Spundwand pressen
Wenn die Umgebung kein vibrierendes Verfahren zulässt, kommen unsere gepressten Spundwände zum Einsatz. Sie dienen zum Schutz vor Wasser oder stützen verschiedene Erdschichten ab. Wir pressen Spundwände auf zwei verschiedene Weisen: freischreitend und mäklergeführt.
 
Beide Methoden bringen eindeutige Vorteile mit sich:
  • Vibrationsfrei: Schäden an umliegenden Gebäuden werden vermieden und der Boden wird weniger stark verdichtet.
  • Geräuscharm
  • Wirtschaftlich: im mäklergeführtem Verfahren können wir mit unserer Hydropress 3-4 Spund-bohlen gemeinsam in einem Paket pressen & ziehen
  • Platzsparend: Bei innerstädtischen Baugruben spielt der vorhandene Platz eine entscheidende Rolle. Wir haben uns auf den Geräteeinsatz auf engstem Raum spezialisiert.
  • Keine Limits: Die Spundbohlen haben keine Begrenzung der Höhe nach oben und wir pressen innerhalb des Kreises der Spundbohlenschlosstoleranz
Vibrieren
Das Vibrieren von Rammgut ist eines der wirtschaftlichsten Bauverfahren im Spezialtiefbau. Es ist in fast jeder Bodenart anwendbar. Wir vibrieren vorwiegend Spundwände, Stahlträger und Stahlrohre ein.

Das Verfahren:
Beim Einvibrieren reduziert ein Vibrationsbär durch Schwingungen die Mantelreibung und den Spitzenwiderstand zwischen Rammgut und Boden. Der Boden wird dabei kurzfristig pseudoflüssig, sodass das Rammgut mit deutlich geringerem Widerstand in den Boden eindringt. Hochfrequente, resonanzfrei an- und ablaufende Vibrationsbären vermeiden dabei Schwingungsspitzen zu Beginn und Ende des Vorgangs.

Weiterhin ist die Führung des Vibrationsbären zu unterscheiden:
  • mäklergeführtes  der Vibrationsbär wird an einem Mäkler geführt
  • freireitendes der Vibrationsbär wird frei an einem Kran auf- und abbewegt – er hat keine feste Führung.​
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Bei der richtigen Verfahrenswahl beraten Sie unsere Experten gerne!
Rammen

Schlagende Verfahren können in fast jeder Bodenart angewandt werden. Das Rammen eignet sich insbesondere zum Nachschlagen von Rammgut oder zum Einbinden von Rammgut in tragfähige Schichten, die kaum vibrierbar oder pressbar sind.


Die Rammverfahren:

HK ist gerätetechnisch für das Rammen mit folgenden Geräten ausgestattet:

  • Dieselbären

  • hydraulischen Freifallbären

  • Schnellschlagbären​​

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Beim Rammen werden Rammprofile durch wiederholte Schläge unterschiedlicher Bärentypen in den Boden eingebracht.
Dieselbären erzeugen die Schlagenergie durch Selbstzündung von Kraftstoff infolge der Kolbenbewegung; sie arbeiten lastabhängig und mit vergleichsweise hohen Emissionen.
Hydraulische Freifallbären nutzen einen schweren Fallkörper mit hydraulisch gesteuerter Hubhöhe, wodurch die Schlagenergie stufenlos regelbar ist und Rammgut sowie Umgebung geschont werden.
Schnellschlagbären arbeiten mit druckluftbetriebenen, schnell aufeinanderfolgenden Schlägen bei geringerer Einzelenergie, was eine kontrollierte Energieeinbringung erlaubt.
Bei entsprechender Auslegung von Bär und Mäkler ist zudem eine Schrägrammung bis 1:1 Neigung möglich.

 

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Bohren
Ob zur Einhaltung sehr geringer Erschütterungen oder als Einbringhilfe in stark verdichteten Böden – unsere Bohrverfahren bieten für unterschiedlichste Anforderungen die passende Lösung. Die hergestellten Bohrlöcher bilden die Grundlage für tragfähige Pfähle, auf denen Gebäude sicher gegründet werden können.
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VDW-Verfahren – die innovative Lösung für innerstädtischen Verbau:
Dieses besonders erschütterungs- und geräuscharme Verfahren eignet sich ideal für den Einsatz in sensiblen, innerstädtischen Bereichen. Zudem ist es wirtschaftlich, da die hergestellten Wände dauerhaft als Seitenwände des Neubaus genutzt werden können. So wird der verfügbare Bauraum optimal ausgenutzt.
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Ergänzend bieten wir weitere Bohrverfahren wie das bewährte Kellybohrverfahren an. Darüber hinaus führen wir Austauschbohrungen und Einbringhilfen aus und stellen auch sehr lange Bohrpfähle her. Mit Endlosschnecken können zudem Lockerungsbohrungen durchgeführt werden, um den Boden gezielt zu lösen oder Ortbetonpfähle herzustellen.​
Einbringhilfen
Einbringhilfen werden zur Unterstützung des vorgesehenen Einbringverfahrens verwendet. Ziel ist es das Einbringen des Verbaus zu optimieren. Es können beispielsweise entstehende Schwingungen reduziert werden. Abhängig vom Einbringverfahren stehen Ihnen bei HK drei Varianten zu Verfügung.
 
Lockerungsbohrungen dienen als Einbringhilfe beim Einpressen oder Vibrieren von Spundbohlen, Stahlträgern und Stahlrohren. Eine Endlosschnecke lockert den Boden bei minimaler Förderung, wodurch Erschütterungen beim Vibrieren und der Spitzendruck beim Einpressen deutlich reduziert werden. Das Verfahren eignet sich besonders für rollige und dicht gelagerte Böden.

Austauschbohrungen werden eingesetzt, um Hindernisse wie Fels oder Stahlbetonreste in der Verbauachse zu entfernen, auch bei großer Tiefe oder im Grundwasser. Zusätzlich kann der Baugrund durch überschnittene Austauschbohrungen gezielt für das Einbringen von Verbauelementen vorbereitet werden.

Hochdruckspülen kommt vor allem beim freischreitenden Einpressen von Spundbohlen zum Einsatz. Über eine an der Bohlenunterkante angebrachte Düse wird Wasser mit hohem Druck eingebracht, wodurch der Spitzenwiderstand stark reduziert und der Boden gezielt gelöst wird. Nach Erreichen der Endtiefe wird der Spülschlauch gezogen, die Düsenhalterung verbleibt im Boden.
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