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HERMANN KOTH Ingenieurbau GmbH & Co. KG
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23795 Schieren/Bad Segeberg
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Als kostengünstiger Baugrubenverbau bietet sich die Trägerbohlwand an. Die Träger können abgestimmt auf die vorhandenen Bodenverhältnisse mit dem Rammverfahren, Vibrationsverfahren und Bohrverfahren eingebracht werden. Die Ausfachung aus Verbauhölzern, Stahlprofilen oder Stahlbetonfertigteilen wird sukzessive im Zuge des Erdaushubes eingebaut und mit Holzkeilen an das Erdreich gepresst. Die Trägerbohlwand zeichnet sich durch ihre flexible Anpassung an z. B. querende Rohrleitungen aus. Als Baugrubenverbau führen wir den Berliner Verbau und Essener Verbau aus.
Anwendungsgebiete
Für Baugruben oberhalb des Grundwasserspiegels bzw. im Schutz einer Grundwasserabsenkung empfiehlt sich oft die Trägerbohlwand als preiswerte Lösung. Sie bietet die Möglichkeit eine senkrechte Baugrubenwand herzustellen.
Eine Trägerbohlwand besteht aus Profilstahlträgern und einer Ausfachung aus z. B. Holz zwischen den Trägern.
Die Ausfachung zwischen den Trägern erfolgt sukzessive mit dem Bodenaushub mit Holzkanthölzern oder Stahlbohlen (auch durch Spritzbeton, Kanaldielen, Stahlbetonfertigteile, Ortbeton oder Injektionen) je nach statischen Erfordernissen. Die Ausfachungshölzer werden z. B. beim Berliner Verbau mit Hilfe von Hartholzkeilen von der Innenseite des Flansches "angekeilt" und mit einer Holzlatte gesichert. Ein Trägerbohlwandverbau von größeren Tiefen wird nach statischen Gesichtspunkten eine Rückverankerung oder eine Aussteifung notwendig.
Durch verschiedene Bauverfahren können die Träger der Trägerbohlwand in jeden Boden eingebracht werden:
Bauverfahren bzw. Einbringmethoden für die Stahlträger
Folgende Einbringverfahren gibt es für die Stahlträger:
Trägerbohlwandarten
Berliner Verbau: Die Stahlträger werden in den Boden eingebracht, die Holzausfachung o. dgl. hinter die Trägerflansche geschoben und durch Keile fest an das Erdreich gepresst ("angekeilt") und mit Holzlatten gesichert.
Essener Verbau: eingebaut bei einer Verankerung, die zwischen zwei U-Träger anstelle eines HEB-Trägers verschwindet. Dadurch wird der Aushub für die Baugrube verringert und Platz eingespart. Eine Gurtung entfällt. Die 2U-STahlträger werden durch ein Zugband gesichert.
Hamburger Verbau: (auch vorgehängter Verbau) Die Holzbohlen o. dgl. werden durch Anker, z. B. Schipplie-Eisen oder geschlitzte Hakenbleche, die jeweils hinter den Trägerflansch fassen, mit Hilfe von kurzen Brustträgern und Keilen außen am Rammträger befestigt.
Material
Stahlträger: HEB-Träger, HEA-Träger oder Doppel-U-Träger verschiedener Steifigkeit
Ausfachung: Holz, Stahlbohlen, Stahlbetonfertigteile
Vorteile einer Trägerbohlwand